Aus: Die Macht der guten Gefühle
Von Barbara L. Fredrickson
Den ganzen Text finden Sie unter:
www.wissenschaft-online.de/artikel/839395
Von Barbara L. Fredrickson
"Ähnliche Effekte beobachtete Alice Isen von der Cornell University in Ithaca (New York). Die Psychologin beschäftigt sich seit über zwanzig Jahren mit der Frage, ob gut gelaunte Menschen anders denken. Um die Wirkung positiver Gefühle auf die Kreativität zu messen, nutzte ihr Team den Test der entfernten Assoziationen des Psychologen Sarnoff Mednick. Die Aufgabe der Probanden besteht darin, sich zu drei vorgegebenen Begriffen ein viertes Wort ausdenken, das thematisch zu allen dreien passt. Beispielsweise lautet auf die Wortgruppe Humor, Pech, Nacht die korrekte Antwort schwarz.
Ursprünglich diente der Test dazu, individuelle Unterschiede in der geistigen Kreativität zu bestimmen. Isen jedoch untersuchte Menschen, die einfach unterschiedlich gut gelaunt waren: Die fröhlichsten Versuchspersonen assoziierten am besten. Kreativität ist also nicht nur eine Frage der individuellen Begabung, sondern auch der richtigen Stimmung.
[...]
Positive Gefühle verändern nicht nur den Einzelnen – sie wirken ansteckend. So fand Alice Isen heraus, dass optimistische Menschen hilfsbereiter sind als andere. Umgekehrt stimmen gute Taten fröhlich, weil man stolz auf sie sein kann. Jene, denen Hilfe zuteil wird, fühlen Dankbarkeit und selbst unbeteiligte Zuschauer können sich darüber freuen. So führen gute Gefühle in einer Kettenreaktion zu einer offenen Geisteshaltung und Hilfsbereitschaft, was wiederum weitere positive Emotionen nach sich zieht."
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