“In einer mittlerweile klassischen Untersuchung, der sogenannten Broverman-Studie, wurden Psychiater aufgefordert, durch eine Liste von Adjektiven darzustellen, was aus ihrer Sicht eine gesunde Persönlichkeit sei.Aus: Rita Freedman, “Die Opfer der Venus”, nach: Broverman, I. u.a.: Sex-role stereotypes and clinical judgement of mental health; Journal of Consultig and Clinical Psychology 34, S. 1-7, 1970
Einige Psychiater hatten die Aufgabe, Kategorien für einen “normalen Mann” aufzustellen, andere für eine “normale Frau” und wieder andere für einen “normalen Erwachsenen”. Die Resultate zeigen, dass diejenigen Charakteristika, die dem “normalen Mann” zugeschrieben wurden, mit den Charakteristika des “normalen Erwachsenen” identisch waren. Im Gegensatz dazu wichen die der “normalen Frau” zugeschriebenen Eigenschaften von den Eigenschaften des “normalen Erwachsenen” ab. Geistig gesunde Frauen wurden z. B. als gefügiger abhängiger, weniger objektiv und emotionaler eingestuft als geistig gesunde Erwachsene. Außerdem wurde die intensive Beschäftigung mit dem eigenen Äußeren für eine Frau als normal betrachtet, nicht aber für eine gesunde Persönlichkeit. Wenn zwischen einer “normalen Frau” und einer “normalen Persönlichkeit” Unterschiede gemacht werden, ist es unmöglich, sich sowohl als Frau wie auch als Persönlichkeit der gesellschaftlichen Norm zu entwickeln.”
Forschungen der letzten Jahre zeigen erstaunliche Fakten, Zusammenhänge oder ganz neue Perspektiven. Willkommen in der Quantenwelt!
home l bewusstsein l wahrnehmung l epigenetik l programmierungen l unser gehirn l psychologie l körper-geist-seele l fraktale l biosphäre
Geistig gesund oder weiblich sein
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen